Was danach anders war. Nicht, was ich gebaut habe.
Eine Website ist schnell gelobt. Interessant wird es, wenn man ein halbes Jahr später nachrechnet. Deshalb steht hier zu jedem Schritt nicht nur, was entstanden ist, sondern was ihn nötig gemacht hat und was er verändert hat.
Bisher eine, dafür ausführlich statt in Häppchen. Weitere kommen dazu, sobald die Zahlen belastbar sind. Lieber eine Studie, die stimmt, als fünf, die gut klingen.
Vom Bestellchaos zum digitalen Produktionssystem.
Wie ein regionaler Spezialitätenhandel mit einer maßgeschneiderten Weblösung Bestellungen zentralisiert, Produktion automatisiert und gleichzeitig mehr Kunden gewinnt.
Bei Morgel lief vieles so, wie es in gewachsenen Betrieben eben läuft: Bestellungen kamen über verschiedene Wege rein, Mengen mussten im Kopf überschlagen werden, Produktionslisten wurden manuell zusammengestellt und Mitarbeiter mussten selbst entscheiden, was als Nächstes vorbereitet werden sollte.
Das Ziel war deshalb nicht einfach eine neue Website. Das Ziel war ein durchgängiges digitales System – vom ersten Kundenkontakt bis zur fertigen Produktion.

Premiumauftritt, der neue Kunden bringt
Der neue Webauftritt präsentiert den Betrieb so hochwertig, wie seine Produkte tatsächlich sind. Gleichzeitig wurde die Website konsequent auf lokale Auffindbarkeit und eine einfache Online-Vorbestellung ausgelegt.
Neue Kunden finden den Betrieb über Google, entdecken das Sortiment und können direkt online vorbestellen – ohne zusätzlichen Werbeaufwand.

Alle Bestellungen an einem Ort
Die Vorbestellfunktion ist kein separates Shopsystem, das anschließend zusätzliche Arbeit verursacht. Jede Online-Bestellung landet direkt in der selbstentwickelten internen Webapp und steht dort gemeinsam mit allen anderen Bestellungen zur Verfügung. Auch telefonische und persönliche Bestellungen werden direkt digital erfasst. Damit gibt es einen zentralen Ort für sämtliche Aufträge – statt Zettel, Listen und verstreuter Informationen.
WebsiteBestellunginterne WebappProduktionsplan
Keine doppelte Eingabe. Kein Übertragen. Keine getrennten Systeme – weil Bestellungen nicht mehr zusammengesucht, aufgelistet und anschließend manuell in einen Produktionsplan übertragen werden müssen.

Produktionsplanung ohne Bauchgefühl
Aus den vorhandenen Bestellungen berechnet das System automatisch, welche Mengen benötigt werden. Mitarbeiter sehen sofort:
- Was wurde bestellt?
- Was ist bereits vorhanden?
- Was muss noch eingekauft oder produziert werden?
So wird nicht mehr im Kopf geschätzt. Das bedeutet genug Ware für bestehende Bestellungen, weniger Risiko für entgangenen Umsatz und gleichzeitig weniger unnötiger Überbestand.

Smarte Vorportionierung
Auch bei der Vorbereitung ersetzt das System Listen und manuelle Planung. Statt Bestellung für Bestellung abzuarbeiten, werden gleiche Produkte automatisch zusammengefasst. Der Mitarbeiter bekommt direkt angezeigt, welche Sorte in welcher Menge vorbereitet werden muss. Lesen. Verpacken. Fertig.
- Kein Überlegen, welche Bestellung als Nächstes sinnvoll ist.
- Keine Papierlisten.
- Keine Zettelwirtschaft.
Ein System für den gesamten Ablauf
- 1Kunde findet den Betrieb
- 2bestellt online oder telefonisch
- 3Bestellung wird zentral gespeichert
- 4Mengen werden automatisch berechnet
- 5Produktionsplan entsteht
- 6Mitarbeiter portionieren nach klarer Vorgabe
Das Ergebnis ist nicht einfach „mehr Digitalisierung“. Es ist ein Betrieb, in dem Informationen nicht mehr gesucht werden müssen, Mitarbeiter weniger Entscheidungen im Kopf treffen müssen und Bestellungen direkt die nächsten Arbeitsschritte auslösen.
Die messbaren Ergebnisse
Weniger Verwaltung. Mehr Überblick. Mehr Zeit fürs eigentliche Geschäft. Die Lösung verbindet Website, Bestellaufnahme, Kundenverwaltung, Produktionsplanung und Vorportionierung in einem einzigen Workflow. Keine Insellösungen. Keine Zettelwirtschaft. Kein Schätzen im Kopf. Sondern ein digitales System, das den Betrieb vom Auftrag bis zur Produktion unterstützt.



